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Wer war Pengolodh?
Der Name ist Sindarin und bedeutet übersetzt "Sprachkundiger" (Qu. Quendingoldo). Von ihm wird im Zusammenhang mit der Schule der Lambengolmor oder »Sprachgelehrten« erzählt. Diese war einst von Feanor gegründet worden, und überdauerte selbst die Flucht aus Aman und die Kriege von Beleriand. Es heißt dort:
»Das berühmteste Mitglied dieser Schule war (oder ist immer noch) Pengolodh, ein Elbe von gemischter Sindarin- und Noldorin-Abkunft, geboren in Nevrast, der von der Gründung an in Gondolin lebte. Er schrieb sowohl in Sindarin als auch in Quenya. Er war einer der Überlebenden der Zerstörung von Gondolin, von wo er ein paar alte Schriften und einige seiner eigenen Abschriften, Kompilationen und Kommentare rettete. Dieser Tatsache und seinem phänomenalen Gedächtnis ist es zu verdanken, das viel vom Wissen der Altvorderenzeit bewahrt wurde. ... Denn vor dem Sturz Morgoths und dem Untergang Beleriands trug er unter den Überlebenden an den Sirionmündungen viel über Sprachen und Zeichensysteme zusammen, wovon er zuvor aufgrund der Abgeschiedenheit von Gondolin keine unmittelbare Kenntnis gehabt hatte. Es heißt, Pengolodh sei bis weit ins Zweite Zeitalter hinein in Mittelerde geblieben, um seine Forschungen zu vertiefen, und er habe sogar eine Zeit lang unter den Zwergen von Casarrondo (Khazad-dûm) gelebt. Doch als der Schatten Saurons auf Eriador fiel, verließ er Mittelerde, als Letzter der Lambengolmor, und segelte nach Eressea, wo er vielleicht noch weilt.«
Das ist eine Biografie, wie ich sie mir wünschen würde. Wer ansonsten mehr über den Autor Helmut W. Pesch erfahren möchte, findet etwas dazu auf der Webseite www.helmutwpesch.de. Und links gibt’s einen E-Mail-Button.
P.S.: Man darf mich übrigens duzen (muss man aber nicht ...).
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